Bonitätsbewertung B2C Wer als Unternehmen größere Warenmengen an Privatpersonen liefert oder Dienstleistungen in einem beachtlichen Wert erbringt, der sollte sich im Vorfeld gut absichern, um nicht hinterher eine unliebsame Überraschung zu erleben. Viel zu häufig kommt es leider heutzutage vor, dass Privatpersonen hoffnungslos überschuldet sind und beispielsweise Schwierigkeiten haben, vereinbarte Finanzierungen regelmäßig zu begleichen. Dennoch erscheinen viele Angebote, etwa im Bereich der Unterhaltungselektronik, so verlockend, dass man sie dennoch haben will.

Dabei übernehmen sich dann viele Menschen, doch den Schaden und den Ärger haben nicht nur sie selbst, sondern vor allem der Unternehmer, der im guten Glauben an die Zahlungsfähigkeit des Kunden eine entsprechende Zahlungsweise vereinbart hat. So weit muss es jedoch erst gar nicht kommen, und jedes Unternehmen, welches gewerbsmäßig Geld- oder Warenkredite an Privatpersonen vergibt, kann auf die Datensammlungen von Auskunfteien der Kreditwirtschaft zurückgreifen, um sich schon im Vorfeld über die Kreditwürdigkeit und Zahlungsmoral möglicher Kunden zu informieren. Bonitätsbewertung Konsumenten, abgekürzt B2C, nennt man dieses Verfahren im Fachjargon, und das Ganze gewinnt im Laufe der Jahre immer mehr an Bedeutung. Verschiedene Formen der Bonitätsbewertung B2C ermöglichen es, sich ein umfassendes Bild der jeweiligen Person zu machen.

Je nach Wunsch erhält man kleinere oder größere Datenvolumen zur Verfügung gestellt, und die Auskunfteien bieten für Kunden mit einem größeren Anfragevolumen spezielle Services an. Auch Zahlungserfahrungen von anderen Unternehmen mit dem entsprechenden Kunden kann man in diesen Datenpools oftmals nachlesen. So sieht man direkt, wenn sich die Person bereits in der Vergangenheit schon mal als zahlungsunwillig präsentiert hat, und kann die entsprechenden Schlussfolgerungen für sich selbst daraus ziehen. Natürlich gibt es diese wertvollen Informationen nicht umsonst, aber die Daten sollten einem ein gewisses Investment wert sein, denn gerade bei größeren Warenlieferungen oder Dienstleistungen steigt naturgemäß das Risiko, dass die Rechnung am Ende doch nicht bezahlt wird, und dann kann der Verlust in finanzieller Hinsicht richtig schmerzhaft werden.








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