Kosten Mahnbescheid Ein Mahnbescheid kann oftmals eine [i]sinnvolle Variante[/i] sein, um einen säumigen Schuldner dazu zu bekommen, ausstehende Rechnungen doch noch zu bezahlen. Gerade wenn man als Unternehmen ein [i]Inkassobüro [/i]mit dem Forderungseinzug beauftragt, wird es nicht selten vorkommen, dass dieses einen Mahnbescheid als Methode zum Geld eintreiben verwendet. Es handelt sich dabei oftmals um [i]die letzte Lösungsmöglichkeit[/i], ehe der Rechtsstreit endgültig vor Gericht landet, wobei es sich beim Mahnbescheid bereits um eine grenzwertige Angelegenheit handelt. Er wird erst dann vom Inkassounternehmen bei einem Rechtsanwalt in Auftrag gegeben, wenn sämtliche Mahnungen zu keinem Ergebnis geführt haben.

Auf den Schuldner kommen durch den [i]gerichtlichen Mahnbescheid[/i] noch einige [b]zusätzliche Kosten[/b] hinzu, die man genau berechnen kann. Sie hängen jeweils vor allem vom ursprünglichen Streitwert ab, das bedeutet es kommt darauf an, wie hoch die Rechnung war, welche nicht bezahlt wurde. Darauf werden als zusätzliche Kosten noch die [u]Gerichtskosten[/u], die [u]Kosten des Rechtsanwalts für die Beantragung des Mahnbescheides[/u], die [u]Kosten des Rechtsanwalts für die Beantragung des Vollstreckungsbescheides[/u], die [u]Kosten des Rechsanwalts für die Vollstreckung[/u] sowie eine [u]Post- und Telekommunikationspauschale[/u] aufgeschlagen. Außerdem kommen noch die [u]Zustellungskosten[/u] hinzu sowie die [u]Kosten des Gerichtsvollziehers[/u], die sehr unterschiedlich sind. So wird es in der Regel der Fall sein, dass die Kosten für den Schuldner durch den Mahnbescheid noch einmal mindestens verdoppelt werden. Spätestens diese Maßnahme führt bei den meisten Zahlungsunwilligen dann doch dazu, dass sie eine Zahlung bei ihrer Bank in Auftrag geben, um nicht noch höhere zusätzliche Gebühren oder gar ein langwieriges Gerichtsverfahren zu riskieren.

Ein [b]Mahnbescheid [/b]zeigt in der Regel selbst bei hartnäckigen Fällen Wirkung, deshalb wird dieses Mittel auch immer wieder von Inkassounternehmen verwendet, um zusätzlichen Druck auf die Schuldner auszuüben. Der Antragsgegner, also in diesem Fall der Schuldner, hat zwar auch die Möglichkeit Widerspruch einzulegen, bei absolut berechtigten Forderungen wird dies jedoch kaum jemand wagen.








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