Mahnbescheid Wenn es darum geht, Geldforderungen durchzusetzen, die man als Unternehmer oder Freiberufler gegenüber Kunden oder Lieferanten hat, dann gibt es verschiedene Mittel um Wege, um dies zu tun. Dass es einem einmal passieren kann, eine Rechnung aus Versehen nicht zu bezahlen, ist irgendwo etwas zutiefst Menschliches. So hektisch und voll mit Terminen ist unser Alltag manchmal, dass so etwas dann einfach untergeht. Ärgerlich wird es jedoch, wenn der Schuldner auch nach der ersten, freundlichen Zahlungserinnerungen immer noch kein Geld überweist. Dann gibt es zunächst die Möglichkeit, selbstständig weitere Mahnungen zu versenden oder ein Inkassobüro mit diesen Tätigkeiten zu beauftragen.

Mit etwas Glück bekommt der Schuldner dann irgendwann kalte Füße, fürchtet weitere, noch höhere Kosten – und zahlt schließlich. Doch nicht immer ist dies leider der Fall, und oft genug muss man dann doch zum nächsten Schritt übergehen und das gerichtliche Mahnverfahren anstreben. Entsprechende Mahnbescheide für dieses Verfahren kann man sich im Vorgeld im Internet herunterladen. Die Mahnbescheide lassen sich direkt am Computer ausfüllen und ausdrucken. Somit verhindert man, dass das automatisierte gerichtliche Mahnverfahren dadurch verzögert wird, dass das handschriftlich ausgefüllte Formular schlecht lesbar ist. Wer alle förmlichen Voraussetzungen erfüllt hat, der kann sich schließlich darüber freuen, dass der Mahnbescheid erlassen wird. Dieser wird entsprechend der Vorschriften dem Schuldner zugestellt, und damit beginnt eine Widerspruchsfrist von zwei Wochen, die vom Schuldner gegen Mahnbescheide erhoben werden können.

Hat man Glück, so wird man nun endlich sein redlich verdientes Geld bekommen. Im schlimmsten Falle wird der Schuldner jedoch Widerspruch einlegen, und dadurch würde das Mahnverfahren dann in ein reguläres Gerichtsverfahren übergehen, in welchem sich der Antragsgegner entsprechend wehren kann. Im Fall einer offenen Rechnung, die schlichtweg nicht bezahlt wurde, erscheint die Rechtslage allerdings so eindeutig, dass es wohl niemand ernsthaft wagen wird, Widerspruch gegen derartige Mahnbescheide einzulegen. Somit sollte das Geld schon bald auf dem Konto seines rechtsmäßigen Besitzers sein.








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