Eine Kreditauskunft erfolgt immer im Rahmen einer Kreditgewährung.
Bevor ein Kreditinstitut ihrem Kunden einen Kredit gewährt, holt es sich vorher Auskunft über die Kreditwürdigkeit ein. Hierfür bedienen sich die Kreditinstitute bei Wirtschaftsauskunfteien und auch anderen Kreditinstituten. Die Kreditauskunft darf nur unter der Wahrung der Interesse des Kunden und streng vertraulich erfolgen. Auch die Bonitätsabfrage dient als Kreditauskunft. Hier erhält die Bank darüber Auskunft ob ein Kunde Kreditwürdig erscheint. Dazu gehört auch, ob er in der Lage ist, den Kredit in regelmäßigen Raten zurückzuzahlen. Um den Banken die Kreditauskunft und die Entscheidung über einen möglichen Kredit zur vereinfachen, hat die Creditreform die Bonität in 8 Stufen unterteilt. Diese richten sich nach der Ausfallwahrscheinlichkeit. Je höher die Ausfallwahrscheinlichkeit, desto niedriger fällt die Bonität aus. Als Wirtschaftsauskunfteien gelten zum Beispiel die Schufa und die Creditreform. Die Schufa speichert bestimmte Daten von Personen oder Unternehmen. Anhang dieser Daten wird es Kreditinstituten möglich, sich eine aussagekräftige Kreditauskunft einzuholen. Zu den gespeicherten Daten gehören unter anderem persönliche Daten, aktuelle Kredit- oder Leasingverträge, welche Konten vorhanden sind und wie das Zahlungsverhalten ist. Die Creditreform ist die größte Wirtschaftsauskunftei mit Millionen gespeicherten Datensätzen zu Firmen und Privatpersonen. Die Kreditauskunft erfolgt hier über eine Bonitätsabfrage, die den Kreditinstituten die nötige Auskunft zur Verfügung stellt. Auch die Bankauskunft ist eine Art der Kreditauskunft. Auch sie dient dazu Risiken über eventuelle Kreditgewährungen einschätzbar zu machen.
Die Bankauskunft wird vor allem dann verwendet, wenn sich ein Kreditinstitut bei einem anderen Kreditinstitut eine Kreditauskunft einholt. Auch die Bankauskunft bedarf einiger Richtlinien.
